Arbeitsweise

Ich arbeite mit vielfältigen Verfahren und Methoden aus der humanistischen Psychologie sowie aus der Organisations- und Führungslehre. Dabei stehen analoge Verfahren, die unsere inneren Bilder wie auch unsere Gefühlswelt als Arbeitsmittel betonen, im Vordergrund.

 

Systemisches Vorgehen

  • Systemisch zu arbeiten bedeutet:
    Alles ist Beziehung.
  • Problematische Zustände oder problematische Verhaltensweisen einzelner hängen mit Interaktionen und dem Kontext, in dem sie sich entwickeln, zusammen.
  • Eine Veränderung in den Interaktionen und in den Beziehungen ruft eine Veränderung des Zustandes und des Verhaltens hervor.
  • Die Beratung fokussiert auf innere und äussere Beziehungen im Hier und Jetzt und arbeitet mit dem, was sich in diesem Zusammenhang als relevant erweist.
  • Innere Bilder und emotionale Zustände, die mit Werten und Normen und mit bestimmten vergangenen Ereignissen verbunden sind, sind ebenfalls Bestandteil des Hier und Jetzt.

 

Lösungsorientierung

  • Lösungs- und ressourcenorientiert arbeiten bedeutet: 
    Aufbauen einer konstruktiven Arbeitsbeziehungen, die sich an der Autonomie und Selbstorganisationsfähigkeit des Klientensystems ausrichtet.
  • Orientierung am Auftrag der zu Beratenden und gleichzeitiger Fokus auf das, was positive Entwicklungen begünstigt.
  • Ermutigung zur (Wieder-)Entdeckung der eigenen Ressourcen.
  • Ausrichtung auf die Entwicklung von Veränderungszielen und umsetzbare Wege.
  • Ausrichtung auf das, was im Rahmen des vorgegebenen Kontextes für die Betroffenen funktioniert und von ihnen selber bewältigt werden kann.
  • Erarbeitung und Planung von Handlungen zur Situationsverbesserung.

Lösungsorientierung als „Beratungsmethode" wurde von Insoo Kim Berg, Steve de Shazer und anderen in den USA entwickelt und wird in verschiedenen Arbeitsfeldern angewandt.

 

Systemisch-lösungsorientierte Struktur-Aufstellungen

 

Traumaarbeit

Mein Vorgehen bei der Bearbeitung meist posttraumatischer Zustände hat sich aus dem Traumatraing mit Dr. Raja Selvam und vielen weiteren Weiterbildungen wie auch persönlichen Prozesserfahrungen entwickelt.

Zentral ist für mich, traumatische Erfahrungen als körperliche Erfahrung mit der dazugehörigen Deutung und Interpretation zu verstehen. Bei der Bearbeitung geht es also in erster Linie darum, Gefühlszustände regulieren und neu bewerten zu lernen und diese im Jetzt-Kontext neu einzubetten.

 

Bedürfnislehre und Motivsynthese nach Dr. Evelin Kroschel-Lobodda

Die Bedürfnislehre und Motivsynthese nach Dr. Evelin Kroschel-Lobodda ist ein Verständnis und eine Grundlage zur Handlung hin zu einer ethischen Erfolgsfähigkeit® sowohl im persönlichen Bereich wie auch für Organisationen. Sie ist zugleich eine Methode für Persönlichkeitsentwicklung.

Das Konzept basiert auf der Erforschung unserer Motive und den dazugehörigen Bedürfnissen wie 

  • Bindung/Gemeinschaft und Freiheit/Individualität 
  • Sicherheit/Beständigkeit und Neuheit/Veränderung 
  • Ideale/Gerechtigkeit und Freude/Genuss 
  • Anerkennung/Selbstwert 
  • Besitz/Erkenntnis.

Diese Bedürfnisse äussern sich sowohl im Modus von Geben wie von Nehmen.

Sind diese Bedürfnisse nicht in Balance oder frustriert, entstehen Fixierungen, die sich in kränkendem und zerstörerischem Handeln gegenüber sich selber und gegenüber andern äussern. 
Es ist also ratsam, sich der Motive unseres Handelns bewusst zu sein und sie in Balance zu bringen. Dies ist als Teil unserer Persönlichkeitsentwicklung wie auch als Teil einer Organisationsentwicklung zu verstehen.

Mehr dazu finden Sie in den Büchern von Dr. Evelin Kroschel-Lobodda